đ„ ,,Hast du die Brötchen nicht vertragen!?” – Als Reporter das sagt, greift Bernd Baumann durch!

AfD-Vertreter attackieren Energie- und Klimapolitik: âDeutschland stranguliert seine eigene Zukunftâ
In einer aufsehenerregenden Pressekonferenz hat die AfD-Bundestagsfraktion am Montag schwere VorwĂŒrfe gegen die deutsche Regierungspolitik erhoben. Im Zentrum der Kritik: die Energie- und Klimastrategie der Bundesregierung, die laut Aussagen der Partei âDeutschland wirtschaftlich lĂ€hmt, die Industrie schwĂ€cht und die BĂŒrger in eine gefĂ€hrliche AbhĂ€ngigkeit von Auslandsenergie treibtâ.
FraktionsgeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Baumann stellte gleich zu Beginn klar, dass fĂŒr ihn nicht Russland, sondern die eigene Regierungspolitik das akute Risiko fĂŒr Deutschland sei. Die immer wieder von politischen Gegnern behauptete Gefahr durch russische Angriffe bezeichnete er als âPanikmacheâ. Zwar sei Russland als Atommacht und geopolitischer Akteur âpotenziell ein Risikoâ, aber nicht akut. Viel gröĂer sei die Bedrohung durch steigende Energiekosten, strukturelle Unsicherheit und AbhĂ€ngigkeiten, die durch politische Entscheidungen im eigenen Land geschaffen werden.
âKein Einfluss aufs Weltklima â aber maximale SelbstschĂ€digungâ
Die AfD argumentiert, Deutschland könne das Weltklima ohnehin nicht beeinflussen. Mit rund zwei Prozent des globalen COâ-AusstoĂes sei der Effekt marginal, wĂ€hrend die Folgen der sogenannten âgroĂen Transformationâ enorm seien.
âDie Bundesregierung stranguliert die deutsche Wirtschaft â im Namen einer Wirkung, die global keinerlei messbaren Nutzen zeigtâ, so Baumann.
Der Partei zufolge fĂŒhre die Energiewende zu explodierenden Preisen, instabilen Netzen und dem Verlust von Planungssicherheit fĂŒr Unternehmen. Die Folge: Stillstand, Abwanderung und ein geschwĂ€chtes Industrieland.
âKettensĂ€gen-Gesetzâ: Radikale Eingriffe geplant
Besondere Aufmerksamkeit zog der sogenannte âKettensĂ€gen-Gesetzentwurfâ auf sich â ein massives juristisches Paket, das nach Vorbild des argentinischen PrĂ€sidenten Javier Milei zahlreiche Gesetze rĂŒckgĂ€ngig machen soll.
Karsten Hilse, AfD-Mitglied im Umweltausschuss, erklÀrte:
âWir gehen mit der KettensĂ€ge durch das Gesetzesdickicht, das Deutschland im Namen des Klimas gefesselt hat. Wenn der politische Wille da ist, kann man ein ruiniertes Land in Wohlstand zurĂŒckfĂŒhren.â
Zu den geplanten MaĂnahmen gehören unter anderem:
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KĂŒndigung des Pariser Klimaabkommens
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RĂŒcknahme des Kohleausstiegs
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Abschaffung der COâ-Steuer
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Neuinterpretation des Grundgesetzartikels 20a, der laut AfD falsch als Klimaschutzklausel verwendet werde
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Wiederbelebung der Kernenergie, ausdrĂŒcklich zur friedlichen Nutzung
Insgesamt sollen mehr als 20 bestehende Gesetze und zahlreiche Verordnungen gestrichen werden.
Jugendorganisation im Aufbau â âstĂ€rkste Jugendkraft in Deutschlandâ
Die AfD kĂŒndigte auĂerdem den strukturellen Wiederaufbau ihrer Jugendorganisation an. Man sei bei jungen WĂ€hlern bereits âdie stĂ€rkste Kraftâ, so Baumann. Die CDU und SPD bezeichnete er als âAltherrenparteienâ, deren WĂ€hler âmit 70 noch Mercedes fahren und nie den Hersteller wechseln â egal, was passiertâ.
âUnsere Jugend sieht, was wirklich in Schulen, auf SportplĂ€tzen und auf den StraĂen passiertâ, sagte Baumann. âDiese Generation wird unsere Politik in die Zukunft tragen.â
Russlandfrage: Keine akute Gefahr, aber Misstrauen bleibt
Auf erneute Nachfrage zu Russland prÀzisierte Baumann:
Deutschland mĂŒsse unabhĂ€ngig und verteidigungsfĂ€hig sein â aber Panikmache sei kein sicherheitspolitisches Konzept.
âJede GroĂmacht kann ein Risiko darstellen â Russland, die USA, China. Unsere Aufgabe ist es, Deutschland so souverĂ€n zu machen, dass wir keinem ausgeliefert sind.â
Fazit
Die AfD positioniert sich als fundamentaloppositionelle Kraft gegen die Klimapolitik der Bundesregierung. Mit drastischen VorschlĂ€gen, medienwirksamen Begriffen wie dem âKettensĂ€gen-Gesetzâ und klaren Abgrenzungen gegenĂŒber anderen Parteien verfolgt sie das Ziel, Deutschland wirtschaftlich neu auszurichten und geopolitisch souverĂ€ner aufzustellen.
Ob diese Strategie politische RealitĂ€t werden kann, hĂ€ngt davon ab, ob die Partei ihre wachsende UnterstĂŒtzung in Stimmen â und schlieĂlich in Regierungsverantwortung â umwandeln kann.




